Durst

Die Tragweite
kranker Gedanken
Die Ahnung
latenter Gefahr
Die Lust
am Zertrümmern der Schranken,
am Sektfrühstück auf dem Altar

Das Blut
aus dem Biss in der Lippe
Der Saft,
der aus trockenen Hölzern quillt
Der Rausch,
wenn ich von der Klippe kippe
Doch wahrer Durst bleibt ungestillt.

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3 Antworten zu Durst

  1. fusurpator schreibt:

    Extrem gut gelungen, wenn man noch dazu bedenkt, dass du eigentlich keine Gedichte schreibst!

  2. Rainer Neumüller schreibt:

    gefällt mir auch sehr gut, hat irgendwie einen erotischen unterton.

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